
Was geht eigentlich in den Heizlampen der Mimaki-Drucker vor sich?
Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, warum der Mimaki-Drucker die Tinte auf diese Weise handhabt, dann liegt das hauptsächlich am Licht. Damit die Tinte richtig aushärtet und das Substrat ordnungsgemäß trocknet, ist eine sehr bestimmte Temperatur erforderlich. Genau hier kommen unsere Quarz-Halogenlampen ins Spiel.
Viele große weltweite Marken beziehen ihre Lampen von uns. Warum? Weil der Fehlerbereich äußerst gering ist. Wenn die Temperatur auch nur leicht falsch ist, wird das gesamte Druckergebnis ruiniert.
Das Gleichgewicht zwischen Wärme und Leistung
Es handelt sich dabei um ein echtes Balanceakt. Wir müssen die Spannung sowie die Leistung so einstellen, dass die Lampe warm genug wird, um zu funktionieren – aber nicht so heiß, dass der Quarzrohr zerbricht.
Wir investieren viel Zeit in die Optimierung des Verhältnisses von Leistung pro Quadratzentimeter. Wenn dieses Verhältnis hoch ist, erreicht der Drucker fast sofort seine Betriebstemperatur. Das ist zwar vorteilhaft für die Geschwindigkeit, doch es belastet die Elektroden stark. Es handelt sich dabei um einen Kompromiss – doch gerade er macht eine schnelle Produktion möglich.
Das „Geheimrezept“ in den Materialien
Wir verwenden hochreinen geschmolzenen Quarz. Das klingt vielleicht fancy, bedeutet aber im Grunde nur, dass das Rohr nicht verdreht wird, wenn es innerhalb weniger Sekunden von extrem kalten zu extrem heißen Temperaturen gelangt.
Außerdem gibt es noch den Halogenzyklus. Ohne ihn würde der Wolframfaden einfach verdampfen und am Innendurchmesser des Glases haften bleiben. Dadurch entstehen „dunkle Flecken“ – und die Heizung funktioniert nicht mehr richtig. Der Halogenzyklus sorgt dafür, dass alles sauber bleibt.
Und die Anschlüsse? Egal ob es sich um R7s-Anschlüsse oder spezielle SK-Anschlüsse handelt – wir stellen sicher, dass sie fest sitzen. Ein lockerer Anschluss ist ein Albtraum: Er kann dazu führen, dass der Anschlussplatz beschädigt wird. Wir bauen die Anschlüse so, dass sie problemlos eingebaut werden können – ohne Umrüstungen oder Probleme. Einfach anschließen und weiterarbeiten.
Ein kleiner Tipp, um die Lampen am Laufen zu halten
Hochleistungs-Lampen erzeugen beaucoup Wärme. Wenn die Kühlventilatoren mit Staub verstopft sind oder nicht genug Luft zuführen, überhitzt der Gehäuseinneren. In solchen Fällen stirbt der Wolframfaden viel schneller als normal. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und überprüfen Sie alle 1.000 Stunden den Luftfluss um die Heizlampen herum. Das dauert nur zwei Minuten – doch dadurch bleibt die Temperatur gleichmäßig und Sie vermeiden einen unerwarteten Ausfall mitten in einer wichtigen Aufgabe.